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Vermögensaufbau
Anders als in Amerika bückt man sich in Deutschland noch immer nach
einem Pfennig- bzw. Centstück,
nicht wegen seiner Kaufkraft, sondern weil es tugendsam ist. Tut man es
nicht, bringt dies Armut und Unglück !
Ein Mensch sollte schon in jungen Jahren mit geringen Sparbeiträgen
den Vermögensaufbau, z.B. durch Geldanlage beginnen, um in der
heutigen schnelllebigen Zeit und für die ungewisse Zukunft über
ein gewisses "Geldpolster" in wenigen Jahren verfügen zu
können.
"Vater Staat" hilft
Mit einem Teil seines Einkommens in den ersten Berufsjahren sollte man
die gebotenen staatlichen Vergünstigungen bzw.
Zulagen möglichst voll ausschöpfen.
Hierfür bietet der Gesetzgeber beispielsweise die Form der vermögenswirksamen
Leistungen über den Arbeitgeber,
die mit einer staatlichen Sparzulage belohnt wird, da in den ersten Berufsjahren
meist das Einkommen innerhalb
der vorgeschriebenen Verdienstgrenze liegt.
Darüber hinaus bieten sich weitere "staatliche Zulagen"
zum Beispiel bei der sog.
"Wohnungsbauprämie", die man erhält, wenn man einen
Teil in einen (Bau)sparvertrag anspart,
den man nicht, wie viele der Meinung sind, zu Zwecken des Erwerbs oder
in Verbindung mit
einer Immobilie in Anspruch nehmen muss.
Gesetzliche Bedingungen:
bei "vermögenswirksamen Leistungen"
max. Sparbeitrag pro Jahr u. Arbeitnehmer € 480,--
zu versteuerndes Einkommen max.
- bei Ledigen € 17.900,--
- bei Verheirateten € 35.800,--
Arbeitnehmer-Sparzulage 10 %
bei der "Wohnungsbauprämie"
max. Sparbeitrag pro Jahr
- bei Ledigen € 512,--
- ei Verheirateten € 1.024,--
zu versteuerndes Einkommen max.
- bei Ledigen € 25.600,--
- bei Verheirateten € 51.200,--
Wohnungsbauprämie 8,8 %
Bei Ausschöpfung vorgenannter Höchstgrenzen ergibt sich
nach ca. 7 Jahren schon ein stattliches "Geldpolster".
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