Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Praxis zeigt: Das zum 1. Januar 2001 in Kraft getretene "Gesetz
zur Reform der Renten wegen
verminderter Erwerbsfähigkeit" verschlechtert besonders
die Situation berufsunfähiger Bürger unter 40 Jahren ganz erheblich.
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung
ist unbedingt notwendig.
Wer seinen Beruf nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall nicht
mehr ausüben kann,
muss in vielen Fällen eine andere Tätigkeit übernehmen.
Beruf, Status und Zumutbarkeit spielen
dabei keine Rolle mehr. Ein junger Versicherungskaufmann erhält keine
Leistung aus der
gesetzlichen Rentenkasse mehr, wenn er noch bei McDonalds oder
als Nachtwächter arbeiten kann.
________________________________________
Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich
________________________________________
Die über 40-Jährigen erhalten die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung
bei Berufsunfähigkeit
dagegen auch weiterhin. Doch der Staat zahlt etwa ein Drittel weniger
als zuvor (siehe Kapitel II). Ein Mann,
der 1999 berufsunfähig wurde, bekam nach Angaben des Verbands
Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)
im Durchschnitt gerade mal 579 Euro in den alten beziehungsweise 467 Euro
in den neuen Bundesländern.
|